Planung und Realisierung
 

Im Juli 2013 hatten die weit reichenden Umgestaltungsarbeiten auf dem ehemaligen Zechengelände nach verschiedenen Abriss- und Demontagearbeiten begonnen. Die Bauarbeiten für das neue Quartier teilen sich in zwei Bauabschnitte:


Im ersten Bauabschnitt wurden der Bergpark, der Lohberg Corso und die Osttangente realisiert - die neue Verkehrsanbindung des Quartiers an die A 3. Der Bau des Bergparks und des Corsos konnten bereits abgeschlossen werden: Teilbereiche des Parks waren bereits im Sommer 2014 für die Öffentlichkeit zugänglich, die komplette Freigabe erfolgte im Herbst 2014.

 

Im Bereich der Osttangente konnten vorbereitende Arbeiten wie die Rodung schnell abgeschlossen worden. Der Bau begann im September 2014 und konnte zu Beginn des Jahres 2016 abgeschlossen werden.
 

Gleichzeitig wird der Zentralbereich des Gesamtstandortes für das eigentliche Kreativ.Quartier Lohberg erschlossen: Auf der Basis eines Neunutzungskonzeptes werden die insgesamt zwölf Bestandsgebäude, von denen elf denkmalgeschützt sind, für die Anforderungen künftiger Mieter instand gesetzt.

 

Zum zweiten, für die Jahre 2016 bis 2019 geplanten Bauabschnitt gehören die stufenweise Entwicklung des Gewerbegebietes im Süden und der Bau des Wohnquartiers im Norden.



 

Gutachterverfahren Architektur


Mit einem „Gutachterverfahren“ für Architekten beginnen Stadt Dinslaken und RAG Montan Immobilien GmbH die Vorbereitungen für den ersten Neubau auf dem Gelände des Kreativ.Quartiers Lohberg.


Auf der Fläche der ehemaligen Waschkaue ist in zentraler Lage ein Büro- und Ateliergebäude vorgesehen, das die umliegenden Bestandgebäude städtebaulich ergänzen, Vorbildcharakter für die neuen Architekturen im KQL entwickeln und sich in das Energiekonzept für den Gesamtstandort integrieren soll. Die fünf beteiligten Architekturbüros aus Berlin, Essen, Köln, Wuppertal und Zürich gaben ihre Entwürfe bis zum 22. Mai 2012 ab.


Am 26. Mai 2012 tagte die Jury unter Vorsitz des Dortmunder Stadtplaners Prof. Kunibert Wachten. Die Bewertungskommission kam zu dem Ergebnis, dass in einer zweiten Phase bis Dezember 2012 die beiden Entwürfe überarbeitet werden sollen, in denen am eindruckvollsten die Thematik Nachhaltigkeit und Energie umgesetzt wurde und die das Potential haben, die hohen Anforderungen  u.a. im Bereich Städtebau und Freiraum umzusetzen. Dies waren die Entwürfe des Architektur Contor Müller Schlüter, Wuppertal und der ARGE Bob Gysin + Partner, Zürich, Stephanie Zgraggen, Zürich.

 

In der zweiten Preisgerichtssitzung am 5. Dezember 2012 wurde der Entwurf des Teams Bob Gysin als Grundlage für die Investorensuche und die weitere Bearbeitung ausgewählt. Begründet wurde dies mit der Klarheit des Entwurfs und der im positiven Sinne Einfachheit der technischen und organisatorischen Lösungen.

Projektgemeinschaft und Förderer RAG Dinslaken Ziel2.NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Europäische Union NWE CREATIV.NRW ecce Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen