Lohberg Corso
 

Wie ein breites, grünes Band führt der Lohberg Corso quer durch das gesamte Quartier. Die neue, autofreie Hauptverbindungsstraße des Standorts entsteht auf der historischen Trasse der ehemaligen Zechenbahn: als ein kombinierter Fuß- und Radweg und mit doppelreihigen Baumalleen gestaltet wie eine großzügige Promenade.

Mit 1,6 Kilometern Länge und einer maximalen Breite von 25 Metern verläuft der autofreie Corso von Norden durch das geplante Wohngebiet und den gesamten Bergpark, weiter durch das Zentralcluster mit den denkmalgeschützten Zechengebäuden aus der Gründerzeit bis zum künftigen Gewerbegebiet. Wer sich auf seine Spur begibt, kann das KQL einmal komplett durchkreuzen; streckenweise befindet man sich wie auf einer Zeitreise und erlebt einen spannungsreichen Kontrast zwischen gestern und heute, alt und neu. An einigen besonders markanten Stellen erinnern Fotos in großen Bilderrahmen daran, wie dort die Zechenlandschaft einmal aussah.


Im Süden des Geländes soll der Lohberg Corso in eine regionale Wegeverbindung münden, die zunächst fünf Kilometer auf der alten Zechenbahntrasse entlangführt und dann in das Wegenetz des Emscher Landschaftsparks übergeht. Im Norden wird der Lohberg Corso mit der überörtlichen Radwegeverbindung Richtung Kirchheller Heide verbunden und erhält eine Anbindung an die Römer-Lippe-Route.

Dabei ist der Lohberg Corso viel mehr als eine Verbindungsachse von Punkt A nach B. Als Allee mit schattenspendenden großen Eichen, Ruheplätzen, verstreuten Bänken und besonders geformten sogenannten Sitz-Linsen lädt der Lohberg Corso auch zum Verweilen und Ausruhen inmitten der neu gestalteten Landschaft.

Baubeginn für den Lohberg Corso war im Juli 2013. Die Fertigstellung dieses ersten Bauabschnitts erfolgte Mitte 2015.

In der zweiten Bauphase zwischen 2016 – 2019 wird der Fuß-Radweg im Süden über die ehemalige Zechenbahntrasse bis zum Emscher Landschaftspark verlängert. Im Norden wird der Anschluss an das Radwegenetz zur Lippe über die Tenderingsseen hergestellt.

 

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