Bergpark
 

Ein neuer See mit großzügigen Parkterrassen und Seepromenade, Sportflächen, Spielinseln und Picknickplätze, Rasenwellen und Rutschenlandschaft, Liegelinsen zum Chillen – der Bergpark bietet zahlreiche Attraktionen und Möglichkeiten zur aktiven und stillen Erholung. Dazu kommen Wege und Rundkurse zum Spazieren und Radfahren, Laufstrecken und Outdoor-Fitnessgeräte, die auch von älteren Menschen genutzt werden können.

Der auch unter künstlerischen Aspekten anspruchsvoll gestaltete Bergpark ist Mittelpunkt des gesamten Standortes und sorgt maßgeblich für Attraktivität und Image-Aufwertung der weitläufigen Zechenbrache. Bewohner des neuen Wohngebiets und des angrenzenden Stadtteils Lohberg, die Gewerbetreibenden auf dem Standort genauso wie alle Bürger der Stadt Dinslaken und Besucher von weiter her erhalten mit dem Bergpark einen faszinierenden neuen Anziehungspunkt: Zusammen mit den denkmalgeschützten Bauten im Kernbereich des KQL wird der Bergpark eine neue Sehenswürdigkeit der touristischen Route Industriekultur.

Baubeginn für den Bergpark als erste große Baumaßnahme zur Revitalisierung des Geländes war im Juli 2013. Die Eröffnung fand im Oktober 2014 statt.

 

Gestaltet in Form einer geschwungenen, grünen Wellenlandschaft, verläuft der Bergpark sanft ansteigend von der Hünxer Straße bis zum Fuß der Halde Lohberg Nord und stimmt auf die anschließende Haldenlandschaft ein. Die insgesamt drei Halden werden als Landmarken der Lohberger Landschaft zu markanten Aussichtspunkten gestaltet und künftig zu besteigen sein. Vom Gipfel aus bieten sich weite Blicke über die Stadt Dinslaken bis zum Gasometer der Stadt Oberhausen und den Innenhafen Duisburg sowie über Teile des Niederrheins.

Insgesamt ist die Gestaltung der Landschaft ein wesentlicher gesamtstrategischer Entwicklungsbaustein zur Revitalisierung des verbrauchten Industrieareals. Besonderes Merkmal des Bergparks wird der Gegensatz zwischen naturnaher Gestaltung von Freiflächen, Kunst in der Landschaft und „Open Air“- Erlebnisangeboten für verschiedenste Besuchergruppen sein. Neben dem ökologisch wertvollen Freiraum, der durch die weiträumige Entsiegelung der Brache entsteht, versteht sich der Park auch als Einladung zur Begegnung mit anderen Menschen, zur Kommunikation und zum „Mit-Machen“.

Mit seiner hohen gestalterischen Qualität und durch die Anbindung an regionale Landschaftsparks wie den Naturpark „Hohe Mark“, das Rotbachtal oder den Emscher Landschaftspark wird der neue Bergpark überregionale Bekanntheit genießen. Vorgesehen ist die Anbindung an bestehende Radwegesysteme Nordrhein-Westfalens wie die Niederrheinroute, die Römerroute, den Emscher Radweg oder die Rotbachroute. Dafür wird eine ehemalige Zechenbahntrasse auf dem Lohberg-Gelände ausgebaut. Geplant ist auch die weitere Einbindung des Standortes in den regionalen Rundkurs „Route Industriekultur“. Darüber hinaus schaffen kulturelle Highlights aus dem Areal einen überregionalen Anziehungspunkt. 

Projektgemeinschaft und Förderer RAG Dinslaken Ziel2.NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Europäische Union NWE CREATIV.NRW ecce Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen